Über die Form

Weingläser und ihre Form

Weingläser
Der Genuss entsteht im Glas.

Die Geschichte des Weinanbaus ist bereits mehrere Tausend Jahre alt und in vielen Kulturen verbreitet, genauso alt ist die Geschichte der Weingläser. Parallel zum Weinanbau hat sich für dieses spezielle Getränk eine besondere Glasform entwickelt. Wenn Anfangs bei der Gestaltung der Weingläser noch die zur Verfügung stehenden Techniken der Glasbearbeitung ausschlaggebend waren, so ist in den letzten zwei Jahrhunderten auch immer mehr die Funktion des Glases in den Vordergrund gerückt. Die Gestaltung und die Funktion entscheiden zusammen darüber welches Weinglas für welchen Wein in Frage kommt – aber für den Kauf von Weingläsern ist am Ende allein der persönliche Geschmack entscheidend.

Das moderne Weinglas

Das moderne Weinglas besteht aus einem Fuß mit Stiel auf dem der Kelch aufsitzt, in den der Wein eingeschenkt wird. Neben der ästhetischen Komponente dient der Stiel dazu, dass sich der Wein nicht durch die Wärme der Hand beim Trinken erhitzt.

Die Form des Kelches entscheidet wie sich das Aroma und Bukett des Weines nach dem Einschenken entfaltet. Dadurch beeinflußt die Form auch wie der Wein beim Schmecken und Riechen wahrgenommen wird. Umso wichtiger ist es, das richtige Glas für den richtigen Wein zu finden.

Welchen Effekt die Form eines Weinglases auf den Wein hat, wird auch dadurch verdeutlicht, dass es einen internationalen Standard für Probiergläser gibt. Die sogenannten Degustationsgläser (franz. dégustation – Verkostung) sind in der Norm ISO 3591 genau beschrieben. Durch diesen Standard bei der Verkostung soll sichergestellt werden, dass verschiedene Weine unter den gleichen Voraussetzungen vergleichbar sind.

I.N.A.O Degustationsglas

Weingläser

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